Babytrage vs. Kinderwagen

Babytrage

Junge Eltern kennen das Problem – Irgendwie muss alles gleichzeitig passiert. Das Baby will nicht schlafen, das Essen muss aber gekocht werden. Der Einkauf muss gemacht werden, aber das Baby hat keine Lust auf Kinderwagen.

Der Spaziergang ist zwar ganz schön, aber selbst der beste Offroad-Kinderwagen kommt mit diesem Weg nicht klar. Wer ein Baby oder ein Kleinkind hat denkt, handelt und agiert immer für zwei Menschen. Das gibt oft ganz praktische Transport- und Logistik-Probleme, die sich einfach lösen lassen.

Die Hauptfrage ist, inwiefern ein Kinderwagen geeigneter ist als eine Babytrage von bspw. Tragemutti. Geht es darum von A nach B zu kommen oder einfach die Hände frei zu haben, während das Baby dabei ist, dann ist eine Babytrage die optimale Wahl. Wieso das so ist, steht ein wenig weiter unten geschrieben.

Der Kinderwagen hingegen mag zwar gesellschaftlich anerkannt sein, aber er bringt viele Probleme mit sich. In der Wohnung oder im Haus ist er zu groß. Nicht immer passt er in den Kofferraum. Sie brauchen mindestens eine Hand, um ihn zu schieben. Geht es also um eine Transportlösung, dann übertrumpft die Babytrage den Kinderwagen in beinahe jeder Hinsicht.

Babytragen und Erwachsene

Es gibt verschiedene Formen der Babytragen. Alle basieren auf dem Prinzip, dass das Baby umgeschnallt direkt am Körper von Mama oder Papa ist. Wie diese Konstruktion dann aussieht, hängt vom jeweiligen Hersteller ab. Auch die Verschlüsse, die Einstellmöglichkeiten und die Bequemlichkeit für die Eltern sind unterschiedlich von Trage zu Trage.

Hierbei gibt es Mei Tai Tragen, die im Prinzip einem Tragetuch ähneln, dennoch die Vorteile einer Babytrage mit sich bringen. Des Weiteren gibt es Halfbuckle Babytragen. Diese verzichten auf lange Bauchgurte und haben einen anderen Tragekomfort. Die beliebteste Babytrage ist wohl die Fullbuckle Trage.

Sie ähnelt mehr einem Rucksack, da sie über breite Schulterpolster verfügt und sich über Schnallen und Gurte einstellen lässt. Wichtig ist darauf zu achten, dass nicht jede Trage auch nutzbar ist für Neugeborene. Die Tragen sollten erst ab einem bestimmten Alter genutzt werden. Das ist unterschiedlich und variiert von Baby zu Baby.

Wichtig ist, dass das Baby bereits im Sitzalter ist, also eine ausreichende Stabilität hat, um allein sitzen zu können. Dann können Babytragen perfekt genutzt werden und sorgen ab sofort für jede Menge Vorteile.

Vorteile einer Babytrage

Gerade bereits angesprochen und hier nochmal ausführlicher dargestellt: Eine Babytrage verschafft Ihnen freie Hände. Sie können alles machen, haben nur zusätzlich noch ein Baby umgeschnallt. Einschränkungen gibt es quasi keine mehr. Ob nun Gassi gehen, einkaufen, den Haushalt machen oder sonstige Alltagstätigkeiten. Mit einer Babytrage wird es möglich.

Weiterhin sorgen Babytragen für die Bindung, die Babys brauchen. Sie waren monatelang im Bauch der Mama, direkt mit ihr verbunden. Wieso sollten sie es plötzlich gut finden in einem Kinderwagen zu liegen? Sie möchten weiter bei Mama oder Papa bleiben.

Ganz nah. Sie wollen die Körperwärme spüren, die Atmung fühlen und die Stimme nah bei sich hören. So, wie sie es bis dahin gewohnt waren. Eine Babytrage sorgt deshalb für eine enge Bindung zwischen Eltern und Kind.

Auch für die Entwicklung ist eine solche Trage Gold wert. Das Baby bekommt von Anfang an mit, was es alles zu entdecken gibt in der Welt. Es merkt, was Sie tun, wie Sie sprechen, wohin Sie gehen. Es lernt, anfänglich natürlich nur unterbewusst, von Ihnen.

Babytragen für Gesundheit

Babytragen helfen den kleinen Menschen, wenn sie Bauchweh oder auch Koliken haben. Die enge Bindung zu den Eltern sorgt bereits dafür, dass sie sich wesentlich wohler fühlen. Außerdem hilft der Druck, der durch eine solche Trage aufgebaut wird, die Bauchschmerzen oder die Koliken schnell zu verdrängen.

Zu guter Letzt zeigten unterschiedliche Untersuchungen, dass Babys wesentlich weniger weinen, wenn sie in einer Trage sind. Jedes Elternteil wünscht sich das ab einem bestimmten Zeitpunkt ganz sicher.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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